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© St. Hubertus Schützenverein 1893 Vanikum e.V.

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Grndungsurkunde

125 Jahre St. Hubertus Schützenverein 1893 Vanikum e. V.

 

Die Anfänge des  Vanikumer Schützenwesens als Schützengilde fallen in eine Zeit, in der die preußische Regierung ihre Koalitionsgesetzgebung gerade gelockert hatte. Eine Vereinsgründung konnte danach jeder
vornehmen. Es musste allerdings darauf geachtet werden, dass
Vereinsstatuten nicht der damaligen, noch weitgehend
undemokratischen Verfassung und den preußischen Staatszielen
widersprachen. Dies kommt in den Gründungsstatuten aus August 1893 deutlich zum Ausdruck:

„Die Schützengilde (ursprünglicher Vereinsname) wolle den
Bürger– und Gemeinsinn fördern, unter allen Ständen eine auf
Gegenseitigkeit beruhende Verbindung herstellen und dadurch die
Abhaltung patriotischer und volkstümlicher Feste sichern!“

Mit  diesem, inzwischen der heutigen Zeit angepassten, Leitgedanken werden bis heute die Schützen- und Volksfeste, immer am vorletzten
Wochenende im August,  gefeiert.

 

0001bersetzung

Die Vereinsgründung wurde am 14.08.1893 durch Herrn Bürgermeister Kaiser genehmigt.
Damals war für die Genehmigung  aller Festlichkeiten die Ortspolizeibehörde zuständig. Sie war gleichzeitig auch dafür verantwortlich, dass während der Festtage die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten wurde. Das war allerdings manchmal nur schwer möglich: Es soll hin und wieder zu Auseinandersetzungen durch erhöhten Alkoholkonsum gekommen sein.  

Damals hieß es daher auch „Vanikum oh Vanikum, du Schandfleck der Gemeinde Rommerskirchen“. 

In der heutigen Zeit verlaufen die Feste in ruhigeren Fahrwassern und man spricht inzwischen gerne von  
„Vanikum oh Vanikum, du Perle der Gemeinde Rommerskirchen“.


Im 1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 und der folgenden Inflationszeit bis 1924 sowie während des

2. Weltkrieges von 1939 bis 1945 war es verboten,  Schützenfeste oder auch sonstige Feste – wie Karnevalsveranstaltungen – die der Brauchtumspflege dienten, zu feiern. Nach 1945 hat die englische Besatzungsmacht das Verbot dieser Feierlichkeiten aufrechterhalten.

 

Erst nach 1950 wurde das Verbot aufgehoben.
Das Tragen von Säbeln und Gewehren sowie Böllerkanonen und das Abschießen von Böllern war noch mehrere Jahre strengstensuntersagt.

 

Der Vereinsname änderte sich mehrmals: von ursprünglich Schützengilde über Schützenverein und Schützenverein Vanikum
kam es 1951 zur bis heute gültigen Namensgebung
St. Hubertus Schützenverein 1893 Vanikum.  

 

St. Hubertus Schützenverein 1893 Vanikum war seinerzeit ein Name, der auch mit Blick auf die Besatzungsmacht unverfänglich war. Im Jahre 1993 erfolgte die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Grevenbroich und der Vereinsname lautet ab diesem Zeitpunkt

St. Hubertus Schützenverein 1893 Vanikum e. V.

Die Registrierung erforderte eine Überarbeitung und  Neugestaltung derVereinsstatuten.

Die Zielsetzung  wurde dadurch nicht geändert und hat bis heute Bestand.

 

Dem ersten  Vorstand  im Jahre 1893 gehörten neben

dem Präsidenten Gottfried  Jansen und seinem  Stellvertreter  Josef Getz  noch die Lehrer Martin Imdahl und Johann Prim sowie  Conrad Helmig, Josef Velder, Johann Mörs und Heinrich Brell an.

0003Mitgliederverzeichnis

Weitere Höhepunkte sind die Schützenumzüge durch  den Ort mit abschließender Parade zu Ehren des Königspaares und seines Gefolges.

 

Seit 1983 wird am Samstagabend das Fest  durch den Zachhäus genehmigt. Dieses Ereignis findet unter Beteiligung der gesamten Schützenfamilie und der Vanikumer Bevölkerung auf dem Velder Hof statt.

 

Der Platz des Königsschießens, auf dem der jeweilige Schützenkönig ermittelt wird, wechselte im Laufe der Jahre mehrfach. Zunächst wurde der Vogel mit einem Karabiner 98 im Garten des damaligen  Vereinslokals Helmig (Mittler) herunter geschossen. Danach fand das
Königschießen mal an der Grät (Oberdorf), mal auf der Spix Wiese (Conengasse) oder auf dem Dorfplatz (Frongraben) statt. Von 1963 bis 1980 wurde der König dann vorübergehend nach Anmeldung seines
Interesses ausgeguckt.

 

Manchmal bedurfte es auch der Überzeugungskraft des Präsidenten einen neuen Schützenkönig zu finden. Ab 1980 wird der Schützenkönig wieder im sportlichen Wett-kampf am  Fronleichnamstag zunächst auf der Wiese von Heinz Buschbell  und inzwischen  auf der vereinseigenen Schießanlage, verlängerten Dreschgasse, ermittelt.

 

Hier konnte sich im Jahre 1980 erstmals der heutige Ehrenpräsident Heinz Ciesilski  gegen zahlreiche Konkurrenten durchsetzen und wurde 1981 Schützenkönig.

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